Nur knapp 100 Jahre lang verfügte Pluggendorf über eine eigene Antoniusschule


Der "Alte Krug", ehemals eine Ausspannwirtschaft, diente Ende des 19. Jahrhunderts vorübergehend als Schule. Er befand sich auf der heutigen Kreuzung Weselerstraße/Koldering


Pluggendorf galt seit Ende des 19. Jahrhunderts als "Millionenviertel", aber der Reichtum seiner Bewohner bestand hauptsächlich aus Kindern. Und diese brauchten endlich eine Schule. (Zum Vergrößern anklicken)

Das erste Schulegebäude stand an der Körnerstraße. Es wurde im Krieg zerstört. !943 waren die in Münster verbliebenen Kinder im Rahmen der Kinderlandverschickung nach Bayern evakuiert worden. Die Schulräume wurden zwischenzeitlich vom städtischen Hochbauamt genutzt

 

Nach dem Krieg teilten sich die Schüler der Antoniusgemeinde die Josefsschule an der Hermannstraße mit den Schülern aus der St.Josefsgemeinde im Schichtunterricht. 1958 konnte die neue Antoniusschule zwischen Scharnhorststraße und Bismarckallee bezogen werden.
Schulhof - nur für Jungen
Einzug in die neue Schule November 1958
Drittes Schulhahr mit Frau Mitschke 1959
Milch und Kakao
Seifenblasen - in der Schule waren sie nicht erlaubt

Die Schule war zunächst eine achtklassige Volksschule, später wurde sie Hauptschule. 1986 wurde sie abgerissen. An ihrer Stelle steht heute das Gebäude der Ärzteversorgung zwischen Scharnhorststraße und Bismarckallee. Nur ein Zebrastreifen erinnert noch daran, dass sich dort einst das Haupttor zum Schulhof befand.