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Nur knapp 100 Jahre lang verfügte Pluggendorf über eine eigene Antoniusschule


Der "Alte Krug", ein ehemaliges Vereinslokal, diente Ende des 19. Jahrhunderts vorübergehend als Schule. Er befand sich auf der heutigen Kreuzung Weselerstraße/Koldering


Pluggendorf galt seit Ende des 19. Jahrhunderts als "Millionenviertel", aber der Reichtum seiner Bewohner bestand hauptsächlich aus Kindern. Und diese brauchten endlich eine Schule. (Zum Vergrößern anklicken)

Das erste Schulegebäude an der Körnerstraße. Es wurde im Krieg zerstört.

Der Schulhof dieser Schule ist heute ein Spielplatz. Der Baumbestand hat zum Teil den Krieg überlebt.

 

Die 1958 bezogene neue Antoniusschule zwischen Scharnhorststraße und Bismarckallee
Schulhof - nur für Jungen
Einzug in die neue Schule November 1958
Drittes Schulhahr mit Frau Mitschke 1959
Milch und Kakao
Seifenblasen - in der Schule waren sie nicht erlaubt

Die Schule war zunächst eine achtklassige Volksschule, später wurde sie Hauptschule. 1986 wurde sie abgerissen. An ihrer Stelle steht heute das Gebäude der Ärzteversorgung zwischen Scharnhorststraße und Bismarckallee. Nur ein Zebrastreifen erinnert noch daran, dass sich dort einst das Haupttor zum Schulhof befand.