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Leprosenheime in Jerusalem
Von der Domus Leprosorum zum Hansen-Hospital

Bettina Knust
(zuerst erschienen in "Die Klapper 2017")

 

Nicht weit vom Damaskustor, dem nördlichen und zugleich größten Zugang zur Altstadt in Jerusalem, befindet sich heute das Saint-Louis-Hospital, ein von französischen Schwestern geleitetes Hospiz für Sterbenskranke. Es wurde 1880 über den Resten der Domus Leprosorum der Kreuzfahrer errichtet, einem Heim für an Lepra erkrankte Ritter. Das Schicksal der Domus Leprosorum nach dem Abzug der Kreuzritter 1291 ist ungewiss. Es muss jedoch weiterhin bestanden haben, denn ein letztes Zeugnis seiner Existenz stammt aus dem Jahr 1717.

Danach taucht die Lepra in Zeugnissen über Jerusalem erst nach der Mitte des 19. Jahrhunderts wieder auf. Die Stadt Jerusalem war zu der Zeit deckungsgleich mit dem heute als Altstadt bezeichneten, fast rechteckigen, von einer hohen Schutzmauer umgebenen Areal. Vor dem Zionstor, dem Zugang zur Stadt von Süden, hatte sich eine Leprakolonie etabliert, in der Leprakranke in verfallenen Häusern lebten und sich selbst überlassen blieben. Das Osmanische Reich, dem der Nahe Osten damals unterstand, gab durch eine geringe Geldzuwendung eine kleine Unterstützung. Hauptsächlich versorgten sich die Kranken jedoch durch Betteln. Vom Zionstor ausgehend führte eine Straße in das rund 30 Kilometer entfernte Hebron, der damals größten jüdisch-sephardischen Gemeinde. Wie für Leprakolonien üblich, hatten sich die Ausgestoßenen also an einer Straße mit lebhaftem Verkehr niedergelassen. Ansonsten war die Gegend wenig bewohnt, felsig und abweisend.

Die protestantische Erneuerungsbewegung des Pietismus bringt im 19. Jahrhundert fromme Pilger nach Jerusalem, die ihre Bestimmung in Mission und karitativem Wirken sehen. Einer von ihnen, ein Baron aus Pommern, besucht das Heilige Land 1865 mit seiner Frau, Baronin Auguste von Keffenbrink-Ascheraden. Die Baronin ist erschüttert, als sie des Elends der Ausgestoßenen in der Einöde vor den Toren der Stadt gewahr wird. Den Anblick der körperlichen Zerstörungen durch diese Krankheit kann sie aus Europa nicht mehr kennen. Deshalb verwundert der tiefe Eindruck nicht, den diese Menschen bei ihr hinterlassen haben. Sie entschließt sich zu tätiger Hilfe und veranlasst den Kauf eines Geländes in der Nähe des Jaffa-Tors, dem im Westen gelegenen Zugang zur Stadt. Auf ihren Auftrag hin entwirft der Architekt und Missionar Conrad Schick ein schlichtes zweistöckiges Gebäude mit flachem Dach als Heim für bis zu 50 Leprakranke, das 1867 fertiggestellt wird. Die protestantische Gemeinde in Jerusalem kümmert sich um die Verwaltung und stellt das Pflegepersonal. Da sich das Haus in der Nähe des damaligen Wasserreservoirs Mamilla befindet, erhält es den Namen Mamilla Asylum.

Zunächst zeigt sich, dass das Angebot von Wohltaten nicht sofort dankbar angenommen wird. Nur vier muslimische Leprakranke ziehen sofort ein, 1870 werden 15 Bewohner verzeichnet. Religiöse Vorbehalte gegenüber einer christlichen Einrichtung spielen wohl eine Rolle und auch die Verpflichtung, sich einer Hausordnung zu fügen. Manche Kranke verlassen das Haus wieder und ziehen das Leben in Ungebundenheit vor.

1872 ändert sich die Situation nach einer politischen Neuordnung des Nahen Ostens. Jerusalem und Umgebung gehörten bis dahin zu der von Damaskus aus verwalteten Provinz Syrien. Jetzt wurde die direkt dem osmanischen Großwesir unterstellte Provinz Südsyrien mit dem Verwaltungszentrum Jerusalem eingerichtet. Die Stadtverwaltung, noch ausschließlich in osmanischer Hand, bekommt mehr Befugnisse und bessere finanzielle Möglichkeiten, so dass sie sich zur Durchführung einschneidender Reformen in der Lage sieht. Diese betreffen auch die Leprakranken. Da die Stadt durch die zunehmende jüdische Einwanderung aus Europa über die Begrenzung der Stadtmauern hinauswächst, soll die Leprakolonie vor dem Zionstor aufgelöst werden. Die Stadtverwaltung beauftragt den Bau eines neuen Leprahauses im Dorf Silwan östlich nah bei Jerusalem, heute längst Teil der Stadt. Alle Leprakranken werden gezwungen, in eins der beiden im Westen und Osten gelegenen Heime zu ziehen.

Das Mamilla Asylum kann bald schon die benötigten räumlichen Kapazitäten nicht mehr bieten. Baronin von Keffenbrink erwirbt ein weiteres Grundstück für einen Neubau im westlich der Altstadt gelegenen Talbiya – heute das Stadtviertel Komemiyut. Doch 1881, noch bevor mit dem Bau begonnen werden kann, stellt sie ihre finanzielle Unterstützung ein und übergibt das Projekt an die Herrnhuter Brüdergemeinde, eine in Mähren entstandene protestantische Glaubensgemeinschaft aus pietistischer Wurzel. Ihre Aufgabe sieht die Herrnhuter Brüdergemeinde in Mission und Caritas. Sie beauftragt den Architekten des Mamilla Asylum, Conrad Schick, mit dem Entwurf des neuen Heims.

Conrad Schick zeigt sich dabei als wahrer Künstler. Das neue Haus, das er für die Leprakranken entwirft, zählt noch heute zu den schönsten Gebäuden der Stadt. Er versteht es, europäische und islamische Architektur zu verbinden und ihr durch Anklänge an den Jugendstil große Leichtigkeit zu verleihen.

Die Front des zweigeschossigen Baus macht durch zwei Eckrisaliten und einen Mittelrisalit einen geradezu herrschaftlichen Eindruck. Eine doppelte, gerade Treppe führt über einem weiten Spitzbogen zum Eingang der „Bel Etage“ im ersten Geschoss. Auf vier schlanken Säulen vor dem Eingang ruht ein großzügiger Rundbogen, und ein Satteldach über dem Bogen schließt den aufwändig gestalteten Zugang ab. Die Räume des leicht zurückversetzten zweiten Geschosses sind durch eine Veranda untereinander verbunden. Schmale hohe Rundbogenfenster geben den Innenräumen Licht und Luft.

An das Hauptgebäude schließen sich im hinteren Teil drei weitere Flügel an, so dass ein Innenhof mit Bogengängen nach dem Vorbild einer osmanischen Karawanserei entsteht. Zwei Brunnen sorgen in diesem Innenhof für den Zugang zu frischem Wasser.

Vor dem Haus werden üppige Gärten für Gemüse und Obst angelegt. Jeder Bewohner bekommt auf Wunsch ein Stück Land zugeteilt, das er nach seinen Vorlieben bepflanzen kann. Milchvieh für die tägliche Versorgung mit Milch kann in eigenen Ställen gehalten werden. Auch ein Weingarten gehört zur Anlage, der Jahre vor dem Baubeginn angelegt worden war und bereits Frucht trägt, als der Schlussstein des neuen Gebäudes in einer feierlichen Zeremonie eingesetzt wird. Die gesamte protestantische Gemeinde Jerusalems ist zu dem Fest geladen.

Die Herrnhuter Brüdergemeinde nennt die Einrichtung Jesus Hilfe. Der Name prangt deutlich sichtbar über dem Eingang. Wie alle Leprosorien wird auch diese Anlage von einer Mauer umgeben, die damals immer noch als ein Mittel der Ausgrenzung benötigt wird und zugleich den Gesunden den Anblick der körperlichen Zerstörungen erspart, die mit dieser Krankheit in den meisten Fällen damals einhergehen.

Im Frühjahr 1887 verlässt ein Zug von etwa 20 Frauen und Männern das Mamilla Asylum und begibt sich zu dem neuen Heim. Augenzeugen zufolge ist es für die Umwohner ein schockierender Anblick. Viele sehen erstmalig Menschen mit durch Lepra hervorgerufenen Verstümmelungen und Deformierungen des Körpers. Manche der Kranken sind gelähmt und werden von Eseln getragen. Die meisten sind Muslime, einige wenige Juden und Christen. Das neue Heim kann etwa 60 Patienten aufnehmen. Nach zeitgenössischen Berichten waren Männer in der Überzahl.

1898 unternimmt der deutsche Kaiser Wilhelm II. eine Fahrt ins Heilige Land und besucht Jerusalem. Einige Mitglieder der begleitenden Delegation, darunter die Kaiserschwester Elisabeth, interessieren sich für das Jesus Hilfe Asyl. Nach einem Besuch des Leprosenheims überredet sie den Kaiser zu einer großzügigen Spende. Mit diesem Geld kann das Haus um einen Trakt erweitert werden. Der neue Gebäudeteil beherbergt eine Isolierstation für Sterbende, einen neuen Behandlungsraum, ferner einen Trockenboden für Wäsche in der Regenzeit sowie Stauraum für Kleidung und Habseligkeiten der Kranken.

Das Leben im Hospital ist trotz des für die Zeit beachtlichen Komforts für keinen der Beteiligten einfach, weder für die Kranken noch für das pflegende Personal. Zeitgenössische Berichte lassen anklingen, dass die Pfleger viel Geduld aufbringen müssen und auf manche Ablehnung durch die Kranken stoßen. Aber sie erfahren auch Anhänglichkeit und Dankbarkeit. In einem Patientenbrief an die Leitung des Hauses berichtet der arabische Christ Hanna Saad in überschwänglichen Worten von der liebevollen Aufnahme, die er im Jesus Hilfe Asyl gefunden habe, nachdem ihn seine Freunde, seine Verwandten und seine Eltern beschimpft, ausgeschlossen und schließlich verstoßen hatten. Ob diese Schilderung die tatsächliche Wirklichkeit im Umgang mit Leprakranken wiedergibt, muss offen bleiben. Der Brief stammt aus einem Buch über das Heilige Land, das 1929 neu aufgelegt wurde, als Hanna Saad längst verstorben war. Dennoch ist er ein wertvolles Zeitdokument. Saads Schilderung lässt an das Schicksal des von allen verlassenen Hiob aus der Bibel denken, doch er, Saad, findet Zuflucht im Jesus Hilfe Asyl.

Offensichtlich soll Saads Lebensgeschichte das Herz der Leser rühren und die Bedeutung des Asyls für die unglücklichen Bewohner des Heims herausstellen, denn Ende der 1920er Jahre wird dessen Situation zunehmend schwieriger. Seit 1923 bleiben die Spendengelder aus Deutschland aus zweierlei Gründen aus. Einerseits hatte die Große Inflation viele mögliche Spender um ihr liquides Vermögen gebracht. Entscheidend war aber besonders der veränderte Status der ehemaligen osmanischen Provinz Jerusalem und des seit römischer Zeit als Palästina bezeichneten Gebiets. Nach der Niederlage der Türkei an der Seite Deutschlands im Ersten Weltkrieg wurde Palästina von der Türkei abgetrennt, zunächst von den Alliierten verwaltet und 1923 vom Völkerbund offiziell dem britischen Mandat unterstellt. Damit erlischt das deutsche Interesse an der Region. Hier springt nun allerdings die Anglikanische Kirche ein und übernimmt die wesentlichen Kosten für das Jesus Hilfe Asyl.

Es gibt aber einen weiteren Grund für abnehmendes Interesse am Schicksal Leprakranker. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts macht die medizinische Forschung enorme Fortschritte. Umschläge mit Sulfonamiden, den Vorläufern der Antibiotika, verschaffen den Leprakranken zumindest Linderung bei äußeren Geschwüren. Damit wächst die Hoffnung auf die baldige Entwicklung eines Medikaments gegen die Lepra. Bereits Ende der 1920er Jahre sollen erste Patienten aus dem Asyl entlassen worden sein, weil die Zeichen der Krankheit weitgehend zurückgegangen waren. Doch zugleich mit der Aussicht auf Heilung wächst die Überzeugung, dass man die Lepra bald ausrotten kann, und so schwindet die Bereitschaft, in langfristige Hilfekonzepte zu investieren. Deshalb ist es immer noch wichtig, das Bewusstsein für das schwere Los der Kranken wachzuhalten. Hanna Saads Brief lässt die Pflegerinnen des Jesus Hilfe Asyls als Engel erscheinen. Niemand kann allerdings bestreiten, dass die Pflege der Leprapatienten dem Personal viel abverlangt.

Das Jahr 1941 bringt hier wie anderswo auch die entscheidende medizinische Wende. Ein erstes Antibiotikum wird verabreicht, das die Vermehrung des Leprabakteriums verhindert und das Fortschreiten seines Zerstörungswerks stoppt. Viele Patienten des Jesus Hilfe Asyls können zu ihren Familien zurückkehren. Nicht für alle besteht diese Möglichkeit, denn die Stigmatisierung, die Leprakranke seit Jahrhunderten erfahren, verschwindet nicht sofort mit dem medizinischen Fortschritt. Und manche sind bereits nicht mehr in der Lage, ohne ständige Hilfe zu leben. Für sie bleibt das Jesus Hilfe Asyl weiterhin das Zuhause, anderen dient es als Tagesklinik oder zur ambulanten Behandlung.

Auch die politische Situation in der Region bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Leprakranken in Jerusalem. 1917 hatten die Briten in der Balfour-Erklärung eine nationale Heimstätte für Juden in Palästina in Aussicht gestellt. Aber der wachsende panarabische Nationalismus beanspruchte das ganze Gebiet Palästina für einen muslimisch-arabischen Staat. Seit den 1920er Jahren eskalierte der Konflikt zwischen Juden und Arabern. Einen Ausgleich zwischen beiden Interessen konnte die Mandatsmacht nicht zu Wege bringen.

Nach der Staatsgründung Israels 1948 und dem folgenden Krieg war der östliche Teil Jerusalems von Jordanien besetzt, der westliche Teil der Stadt von Israel zur Hauptstadt erklärt. Was in den 1920er und 1930er Jahren zunächst als Trennung zwischen jüdischen und arabischen Wohngebieten begann, die es unter osmanischer Herrschaft nicht gegeben hatte, gipfelte nun in einer geteilten Stadt.

Die Grenze zwischen den beiden Teilen ist 1948 unüberwindlich, Stacheldraht, Minen, bewaffnete Wachposten, Betonmauer, dazu die ständige Bedrohung durch Heckenschützen – all das belastet auch das Jesus Hilfe Asyl. Es befindet sich im israelischen Westteil der Stadt, doch Araber stellen den größten Anteil unter den Leprakranken. Die ambulanten Patienten haben keine Möglichkeit mehr, zum Jesus Hilfe Asyl zu gelangen. Für sie wird das zwischenzeitlich von den Briten geschlossene Lepraheim in Silwan reaktiviert.

Das Schicksal stationärer arabischer Patienten in dem auf die Staatsgründung Israels folgenden Krieg 1948 ist nicht geklärt. Gesichert ist, dass sie zusammen mit dem Leiter des Asyls, dem arabischen Arzt Dr. Tawfik Canaan und zwei deutschen Diakonissen das Jesus Hilfe Asyl in Richtung Silwan verließen. Dort kümmerte sich weiterhin die Herrnhuter Brüdergemeinde um sie. Es steht außer Zweifel, dass dies für sie eine deutliche Verschlechterung bedeutete.

Laut israelischer Aussagen auf der Homepage der Kunsthochschule, die heute das Gebäude des ehemaligen Leprosoriums nutzt, gingen sie freiwillig. Bisher gibt es keine Belege für eine Vertreibung. Allerdings muss man in Betracht ziehen, dass das Jesus Hilfe Asyl im Talbiya-Viertel lag, d.h. in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bezirk Katamon, der Schauplatz heftigster Kämpfe wurde. Die Flüchtlingswelle aus Katamon mag auch die Araber aus dem sonst noch wenig besiedelten Talbiya ergriffen haben. Ungeklärt ist auch, wie viele Patienten fortgingen und wie viele blieben. Lepra war inzwischen heilbar, und generell blieben nur die in dem Heim, die nicht in eine Familie zurückkehren konnten.

Die Herrnhuter Brüdergemeinde verkauft 1950 das Areal an den Jüdischen Nationalfonds, der es dem Gesundheitsministerium unterstellt. Die Einrichtung bekommt einen neuen Namen: Hansen Hospital, nach dem Entdecker des Mycobacterium leprae Gerhard Henrik Armauer Hansen. Bis 2000 wird es als Leprahospital weitergeführt. Dann verlassen die letzten vier Bewohner das Heim. Als Ambulanz bleibt es bis 2009 bestehen, bevor es endgültig geschlossen wird. Seitdem werden sporadisch noch auftretende Leprafälle im Hadassah-Krankenhaus behandelt.

Zwei Jahre lang steht das ehemalige Hansen Hospital zunächst leer. Für die Umgebung bleibt es trotz seiner architektonischen Schönheit ein Ort des Schreckens. Es wird berichtet, dass noch in jüngster Vergangenheit manche Fußgänger die Straßenseite wechselten, um nicht am Hansen Hospital vorbeigehen zu müssen und sogar den Anblick vermieden.

2011 beginnt endlich eine Renovierung. Seit 2012 ist das Haus ein Kulturzentrum für Ausstellungen und Multimedia-Ereignisse. Auch die Bezalel-Hochschule für Kunst- und Design nutzt die Räume.

Das Gebäude des ehemaligen Mamilla Asylum existiert ebenfalls bis heute. Es wurde vom Orden der Lazariter erworben, der dort heute Zimmer für Pilger anbietet. Hinter dem Gebäude liegt der weitläufige Unabhängigkeitspark, und ganz in der Nähe befindet sich das nicht mehr genutzte Mamilla Wasserreservoir. Um die Erinnerung an das Leprosorium nicht auszulöschen, hat man einige Räume wieder wie die früheren Kranken- und Behandlungszimmer hergerichtet. Sie dienen heute als Museum.

 


 

 

Quellen:

Joseph Gauger, Blicke in die Heilige Stadt: Vom Abendland ins Morgenland. Dritter Band, Paderborn 2015, Nachdruck des Originals von 1929

Jérusalem, Histoire d’une ville-monde, sous la direction de Vincent Lemire, avec K.Berthelot, J. Loiseau, Y.Potin, Flammarion 2016

Simon Sebag Montefiore, Jerusalem, Die Biographie, Frankfurt am Main 2012.

Adolf Schulze, Die Brüdermission in Wort und Bild, 2. neu bearbeitete Auflage, Herrnhut 1913.

C.Savona-Ventura, The Domus Leprosorum in Crusader Jerusalem. http://www.van-oppen.org/domus_leprosorum_in_crusader_jer.htm

 

Hansen-House. https://de.wikipedia.org/wiki/Hansen_House

The Hansen-House Story
http://hansen.co.il/en/story/

The Hansen Compound: From Leper Hospital to Multimedia Art Center Israelightly
https://israelightly.wordpress.com/2013/05/31/the-hansen-compound-from-leper-hospital-to-multimedia-art-center/